Saisonrückblick 2019/20 SVM II

7. Juli 2020
Die Saison 2019/2020 des SVM II

Die Zweite des SVM startete die Saison mit dem Ziel von Beginn an nichts mit dem Abstieg zu tun haben zu wollen. Letzte Saison setzte man die Hinrunde in den Sand und beendete die Saison nach einer herausragenden Rückrunde auf dem zehnten Platz. Weiter wollte man, wie auch in den vorherigen Jahren, immer wieder die Topteams der Liga ärgern.
Im ersten Spiel ging es gegen den TSV Landau, der einen großen Umbruch hinter sich hatte und somit eine Unbekannte darstellte. Der SVM ging erst in Rückstand, doch die alten Recken Olaf Kuhn und Nicholas Moritz drehten das Spiel. Im ersten Heimspiel ging es dann gegen die Zweitvertretung des FVP Maximiliansau. In der ersten Hälfte spielte sich die Mannschaft in einen Rausch, schoss fünf Tore und startete somit bestmöglich in die Saison. Auch in der ersten Pokalrunde zeigte sich die Zweite torhungrig und fertigte den SV Silz mit 6:1 ab. Die Auslosung der zweite Runde bescherte der Reserve dann jedoch den A-Klassisten aus Maximiliansau, der auch klar die Oberhand behalten sollte.
Die nächsten Spiele gestalteten sich jedoch weniger erfolgreich, dabei stotterte vor allem die Offensive. Im Derby beim FC Bienwald Kandel II setzte es ein 0:3, gegen den FC Phönix Bellheim II gab es zuhause eine Nullnummer und beim Favoriten in Berg ein unglückliches 0:1. Eigentlich drei Spiele zum Vergessen, wäre da nicht ein indirekter Freistoß aus knapp 10 Metern im Heimspiel gegen Bellheim gewesen. Glücklicherweise lief eine Kamera...

Im weiteren Verlauf der Saison sollte es immer wieder gute und schlechte Phasen geben. Nach den drei sieglosen Spielen konnte man dann den FC Bavaria Wörth II mit 2:1 niederringen. Innenverteidiger Patrick Taschner erzielte mit einem Freistoß von der Strafraumgrenze das Siegtor. Darauf gingen die nächsten drei Spiele aber wieder mehr oder weniger verdient verloren. Erst verlor man 0:2 in einem der schwächsten Saisonspiele gegen den ersatzgeschwächten TB Jahn Zeiskam II. Dann gab es ein turbulentes 3:4 gegen den SV Hatzenbühl II, in dem man ein 0:2 noch in ein 3:2 gedreht hatte. Das Spiel blieb nicht nur wegen eines Traumschlenzers von Trainer Kuhn in Erinnerung, sondern auch wegen eines Hatzenbühler Spielers der in Kreisklassen-Manier sein Frühstück einem Minfelder auf die Stutzen servierte. Zum Abschluss gab man beim 2:3 in Herxheimweyher wieder zwei Führungen aus der Hand.
Doch die Mannschaft schlug daraufhin mit drei Siegen in Folge zurück. Gegen die Neuburger Zweite drehte man selbst einen Rückstand und gewann schlussendlich mit 3:1. Eine Woche später sahen die treuen Fans ein hochspannendes Spiel gegen den Absteiger aus Hördt. Das Spiel stand lange auf der Kippe und erst in der 88. und 89. Minute konnte Torjäger Moritz das Spiel entscheiden. Bei den Olympioniken aus Rheinzabern ging man früh mit 2:0 in Führung und zitterte mit einem 2:1 die drei Punkte nach Hause. Vor allem ein aberkanntes Tor in der Nachspielzeit lies Trainer Matthias Fürstaller weiter altern.


Die Ergebnisse gingen weiter im Drei-Spiele-Rhythmus rauf und runter. Zuerst verlor man das Derby gegen Schaidt bitter mit 0:1, dann musste man sich dem Aufstiegsfavoriten aus Scheibenhardt mit 3:1 geschlagen geben und zum Ende der Hinrunde sahen die Zuschauer ein trostloses 0:0 gegen den TV Hayna. Die Rückrunde begann dann jedoch ähnlich positiv wie die Hinrunde. Gegen den Letzten aus Landau, der mit neun Mann antrat, gewann man 4:1 und beim Vorletzten aus Maximilansau schoss Michael Hoffmann den SVM zum 0:2 Auswärtssieg. Das kurze Jahr 2020 verlief für die Zweite dann weniger erfreulich. In Bellheim musste man sich mit 1:2 und dem Aufsteiger aus Berg mit 0:2 geschlagen geben.
Letzten Endes beendete die Zweite eine von Höhen und Tiefen geprägte Saison mit 26 Punkten und einem Schnitt von 1,37 auf dem siebten Platz, was das beste Ergebnis der jüngeren Vereinsgeschichte darstellt. In 19 Spielen stehen den 32 geschossenen Toren 29 Gegentore gegenüber. Man hatte somit nach den beiden Aufsteigern aus Berg und Scheibenhardt die drittbeste Defensive aufzubieten. Erfreulicherweise war die Mannschaft wie auch in den letzten fünf Jahren unter den Top 3 der Fairnesstabelle. Mit 14 Buden war Nicholas Moritz bester Torjäger, Nikolas Großglaus mit 1440 Minuten in 16 Einsätzen Dauerbrenner.
Die Mannschaft überzeugte in allen Spielen (und den Trainingseinheiten) durch Einsatzbereitschaft und Kampfkraft. Im nächsten Jahr strebt man dann eine Weiterentwicklung im Spielaufbau und Kombinationsspiel an. Die Meistertrainer Matthias Fürstaller und Olaf Kuhn, die die Mannschaft aus der D-Klasse in sicheres Gewässer der C-Klasse geführt haben, übergeben das Team nach langjährigem, erfolgreichen Einsatz somit in bestmöglicher Verfassung.

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